Zur Person Max Webers

Im Folgenden soll auf den Lebenslauf und die Person Max Webers als zentrale Persönlichkeit für die Anpassungsstudien des Vereins für Socialpolitik eingegangen werden:

Karl Emil Maximilian Weber, „dt. Sozialökonom, Wirtschaftstheoretiker und Soziologe“[1], wurde am 21. April 1864 in Erfurt als erstes von acht Kindern des Juristen Dr. jur. Max Weber sen. und seiner Frau Helene geboren. Nach seinem Abitur studierte Max Weber Rechtswissenschaft, Ökonomie, Geschichte und Philosophie. Seiner juristischen Promotion 1889 folgte drei Jahre später die Habilitation für Römisches Recht und Handelsrecht. 1893 heiratete Weber seine Frau Marianne (geb. Schnitger), spätere Frauenrechtlerin und Soziologin. Im Folgejahr wurde er zum Professor für Nationalökonomie an der Universität Freiburg/Breisgau berufen. Drei Jahre später wechselte Weber in gleicher Funktion an die Universität Heidelberg, musste aber bereits ein Jahr später seine Lehrtätigkeit aufgrund einer psychischen Erkrankung einschränken und schließlich im Jahr 1903 ganz aufgeben. Ab 1904 wurde Weber wieder publizistisch tätig, veröffentlichte eine Reihe bedeutender Schriften und wurde 1909 Mitbegründer der „Deutschen Gesellschaft für Soziologie“. Von 1914, mit Beginn des 1. Weltkrieges, bis 1915 wurde er als Disziplinaroffizier der Lazarettkommission in Heidelberg eingesetzt. 1918 beteiligte sich Max Weber an der Gründung der Deutschen Demokratischen Partei. Im Jahr 1919, nach dem Ende des 1. Weltkrieges, wurde er zum Sachverständigen der deutschen Delegation bei der Konferenz zum Versailler Vertrag berufen. Am 14. Juni 1920 erliegt Max Weber im Alter von 56 Jahren den Folgen einer Lungenentzündung.[2]

Max Weber gilt bis heute durch „sein außerordentlich umfangreiches und vielseitiges Gesamtwerk“[3] als einer der „bedeutendsten deutschen Sozialwissenschaftler“[4] und zählt zu den „wirkungsvollsten Denkern des Zwanzigsten Jahrhunderts“[5].

Ergänzend sei bemerkt, dass einer der jüngeren Brüder Max Webers, Alfred, ebenfalls als Soziologe wirkte und sich, wie bereits erwähnt, als Mitglied des Unterausschusses des Vereins für Socialpolitik gleichfalls aktiv an den Anpassungsstudien beteiligte. (c) 2005

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Quellverzeichnis:

[1]  BIBLIOGRAPHISCHES INSTITUT 1986: 291.

[2]  Vgl. hierzu insgesamt DEUTSCHES HISTORISCHES MUSEUM 12. März 12005:
 URL: http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/WeberMax/; WIKIPEDIA 12. März 2005:
 URL: http://de.wikipedia.org/wiki/Max_Weber.

[3]  HECKMANN/KRÖLL 1984: 61.

[4]  KÄSLER 1995: 7.

[5]  Ebd.

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